Fareston

Fareston

Produktname: Fareston
Synonyme: TOREMIFEN; Toremifencitrat
CAS: 89778-27-8
MF: C32H36ClNO8
MW: 598,08
EINECS: 663-344-6
Produktkategorien: SERMs
Mol-Datei: 89778-27-8.mol

Produkteinführung
Grundlegende Informationen zu Fareston

 

Fareston (chemischer Name: Toremifen) ist ein selektiver Östrogenrezeptormodulator (SERM), der zur Behandlung von metastasiertem Hormonrezeptor-positivem Brustkrebs bei Frauen nach der Menopause eingesetzt wird.

Produktname: Fareston

Synonyme: TOREMIFEN; Toremifencitrat

CAS: 89778-27-8

MF: C32H36ClNO8

MW: 598,08

EINECS: 663-344-6

Produktkategorien: SERMs

Mol-Datei: 89778-27-8.mol

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Chemische Eigenschaften von Toremifencitrat

 

Schmelzpunkt: 160-162 Grad

Siedepunkt: 146-148C

Dichte: 1.045 g/cm

Brechungsindex: 1,416-1,418

Lagertemperatur: 2-8 Grad

Solubility: DMSO: >10 mg/ml

Form: Pulver

Merck: 14,9550

Stabilität: Lichtempfindlich

Farbe: weißes bis cremefarbenes Pulver

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Wie funktioniert Fareston?

 

Fareston blockiert die Wirkung von Östrogen auf metastasierende Hormonrezeptor-positive Brustkrebszellen, indem es in den Östrogenrezeptoren der Zellen sitzt. Wenn sich Fareston im Rezeptor befindet, kann sich Östrogen nicht an die Krebszelle binden und die Zelle erhält keine Östrogensignale, um zu wachsen und sich zu vermehren.

Fareston wirkt nicht bei hormonrezeptornegativem Brustkrebs.

 

Ist Fareston das Richtige für Sie?

 

Wenn bei Ihnen postmenopausale Frau mit metastasierendem Hormonrezeptor-positivem Brustkrebs diagnostiziert wurde, könnte Fareston eine gute Behandlungsoption für Sie sein.

Sie sollten Fareston nicht einnehmen, wenn Sie Folgendes haben:

  • Eine Herzrhythmusstörung, die als Long-QT-Syndrom bezeichnet wird
  • Niedriger Kaliumspiegel im Blut
  • Niedriger Magnesiumspiegel im Blut
  • Eine Vorgeschichte von Blutgerinnseln
  • Endometriumhyperplasie, eine Überwucherung der Zellen in der Gebärmutterschleimhaut

Sie sollten Fareston nicht einnehmen, wenn Sie stillen, schwanger sind, schwanger werden möchten oder die Möglichkeit besteht, dass Sie schwanger sein könnten. Fareston kann die Entwicklung von Embryonen schädigen. Sie sollten während der Einnahme von Fareston eine wirksame nicht-hormonelle Verhütungsmethode anwenden. Fragen Sie Ihren Arzt, welche Art der nicht-hormonellen Empfängnisverhütung für Sie am besten geeignet ist.
 

Nebenwirkungen von Fareston

 

Wie fast alle Brustkrebsmedikamente kann Fareston zum Teil schwerwiegende Nebenwirkungen haben.

Die häufigsten Nebenwirkungen von Fareston sind:

  • Hitzewallungen
  • Schwitzen
  • Brechreiz
  • Vaginaler Ausfluss

Fareston kann auch schwerwiegende Nebenwirkungen verursachen, darunter:

QT-Verlängerung, die zu einer Veränderung Ihres Herzrhythmus führen kann. Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie Folgendes haben:

  • Kurzatmigkeit
  • Brustschmerzen
  • Schwindel oder Ohnmacht
  • Flattern oder Herzklopfen
  • Benommenheit, die kommt und geht
  • Anfälle

 

Q&A

 

F: Was ist der Unterschied zwischen Tamoxifen und Toremifen?

A: Methoden: Toremifen ähnelt strukturell Tamoxifen, unterscheidet sich nur durch ein einziges Chloratom und weist ein ähnliches pharmakologisches Profil auf. Der Hauptunterschied zwischen den beiden Verbindungen liegt in der präklinischen Aktivität; Chronisch hochdosiertes Tamoxifen ist bei Ratten hepatokarzinogen, Toremifen dagegen nicht.

F: Welche Auswirkungen hat die Blockierung von Östrogen auf Ihren Körper?

A: SERMs sind Antiöstrogen-Medikamente, die an den Östrogenrezeptor binden. Dadurch wird verhindert, dass Östrogen an den Rezeptor bindet und das Wachstum von Krebszellen stimuliert. Zu den SERMs gehören Tamoxifen, Toremifen und Raloxifen. Sie werden als Pille eingenommen.

F: Ist Toremifen eine Art Chemotherapie?

A: Fareston (Toremifencitrat) ist ein Östrogenagonist/-antagonist, der Östrogen daran hindert, Krebszellen zu erreichen und das Wachstum von metastasiertem Brustkrebs (Krebs, der sich vom ursprünglichen Tumor ausgebreitet hat) zu verlangsamen. Im Gegensatz zur Chemotherapie zerstört Fareston Krebszellen nicht wirklich.

F: Gibt es eine sicherere Alternative zu Tamoxifen?

A: Toremifen ist eine wirksame und sichere Alternative zu Tamoxifen in der adjuvanten endokrinen Therapie von Brustkrebs: Ergebnisse von vier randomisierten Studien. Behandlung von Brustkrebs.

 

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